Sie wollen verstehen, was ein Content-Marketing-Plan ist und was Sie bei der Erstellung alles bedenken müssen?

Nach einer Schnelldefinition zeige ich Ihnen anhand meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie sie zielgenau einen eigenen Content-Marketing-Plan entwickeln.

Dieser Plan hat sich in den letzten Jahren schon in vielen Projekten bewährt.

Jetzt profitieren Sie davon.

Klingt das gut?

Dann los!

Schnell-Definition: Was ist ein Content-Marketing-Plan?

Ein Content-Plan fasst alle wichtigen To-dos, Deadlines und Zuständigkeiten übersichtlich zusammen.

Dieser Plan ist ein wichtiger Schlüssel, um die eigene Content-Marketing-Strategie erfolgreich in die Realität umzusetzen.

Zusätzlich gibt ein Content-Plan allen Beteiligten zu jedem Zeitpunkt einen genauen Überblick über das eigene Content-Marketing-Projekt.

content-marketing-plan-einfach

Anleitung: Wie erstelle ich einen Content-Marketing-Plan?

Im Folgenden zeige ich Ihnen in einfach nachvollziehbaren Schritten, wie Sie Ihren Content-Plan erstellen können.

Wenn Sie an irgendeiner Stelle eine Frage haben, schreiben Sie mir. (((SPRUNGMARKE)))

1. Schritt: Machen Sie sich Ihr Ziel klar.

Machen Sie sich im ersten Schritt bewusst: Welche Ziele müssen in meinem Content-Plan enthalten sein?

Content-Marketing kann:

1.1. Ihre Sichtbarkeit erhöhen

Damit meine ich zunächst die Sichtbarkeit in der Suchmaschine. Sie möchten, dass Ihr Content den bestmöglichen Platz unter den Suchergebnisse einnimmt.

Ihr Content muss dazu u. a. auf Suchanfragen optimiert sein, die Suchintention so gut wie möglich treffen und bestmögliche Antworten ausspielen.

Sichtbarkeit geht aber noch weiter. Wenn Ihre Inhalte zum Beispiel so gut sind, dass sie nicht nur gefunden werden, sondern auch in Netzwerken (sozial oder privat) geteilt werden.

Sichtbarkeit entsteht ja auch, wenn ich einem Freund einen guten Beitrag (der Mehrwerte enthält) weiterleite. Dieser Freund hatte vorher kein Bewusstsein von diesem Inhalt und plötzlich entsteht Sichtbarkeit.

Das Sichtbarwerden ist in der Regel immer der erste Schritt. Über den organischen Weg, den ich oben erwähnt habe, kann Sichtbarkeit entstehen aber auch über bezahlte Push-Werbung kann Sichtbarkeit erzeugt werden.

1.2. Ihre Marke als Experten und Autorität positionieren

Content-Marketing kann Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleitungen und/oder Ihre Produkte in Szene setzen.

Die Inhalte, die Sie innerhalb Ihres Content-Marketing-Plans spielen werden, sind also immer auch aufgeladen von Branding, Brand-Storytelling und Ihrem Marken-Image.

Eine konsistente und wiedererkennbare Kommunikation ist deshalb ganz wichtig. Der perspektivische Vorteil liegt auf der Hand: Wenn Sie Ihre Marke als Experte und Autorität positionieren, dann wird das Ihren geschäftlichen Erfolg vorantreiben.

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1.3. Neue Kunden gewinnen und Kunden binden

Was interessiert Ihre Zielgruppe?

Was begeistert Ihre Zielgruppe?

Was können Sie anbieten, damit Ihre Zielgruppe dies als Mehrwert empfindet?

Ich sage Ihnen, was es ist:

  • Lösungen
  • Tipps
  • Wissen
  • Tutorials
  • Beratungen
  • Insides
  • Minikurse
  • Downloads
  • Tools
  • und und und

In meinem Beitrag über erfolgreiche Content-Marketing-Beispiele finden Sie interessante Ansätze aus der Praxis.

content-marketing-beispiele

 1.4. Verkäufe ankurbeln

Warum lesen Sie gerade diesen Beitrag?

Weil es Ihr sehnlichster Wunsch ist, einen Content-Marketing-Plan zu erstellen?

Ja natürlich.

Aber tief in Ihrem Inneren sitzt eine noch bedeutendere Triebfeder: Sie wollen Ihre Umsätze ankurbeln. Sie wollen in Ihrem Business noch erfolgreicher sein.

Und ja, das kann Ihnen Content-Marketing ermöglichen. Und zwar auf einen sehr nachhaltigen Weg.

Auf einem nachhaltigen Weg, der Zeit braucht. Auf einem nachhaltigen Weg, den viele nicht bis zu Ende gehen.

Das ist Ihre Chance.

Schaffen Sie Content mit Mehrwerten, die auf den Punkt sind. Dann wird Ihre Business auch erfolgreicher. 

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1.5. Meine Formel zur Erstellung eines Content-Marketing-Plans

Die eben aufgeführten Ziele können sie so oder so ähnlich in jedem Online-Marketing-Blog lesen.

Ich gehe noch einen Schritt weiter.

Sie bekommen von mir die Grundformel zur Erstellung Ihres eigenen Content-Plans.

Ganz konkret und verständlich.

Machen Sie sich bewusst:

Wer? muss wo? und wann? was? wie? kommunizieren? Und warum? tue ich das überhaupt?

Diesen Lückentext füllen wir jetzt gemeinsam aus.

Die Antwort könnte lauten:

[Wer?] Mein Unternehmen möchte [Wo?] in der Suchmaschine (organisch) und bei LinkedIn (bezahlt) [Wann?] vom nächsten Monat an [Was?] hilfreiche Mehrwerte für meine Zielgruppe [Wie?] als Tutorial-Blogtexte kommunizieren, [Warum?] damit wir perspektivisch unsere Verkäufe ankurbeln.

Sie werden jetzt vielleicht sagen: Das klingt ziemlich logisch. Aber auch sehr einfach.

Darauf hätte Sie auch selbst kommen können?

Das stimmt.

Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen jedoch sagen: Die meisten Unternehmen starten leider nicht so strukturiert.

Und wer am Anfang nicht genau sein Ziel benennen kann, der wird es auch nicht genau erreichen.

Manchmal reicht ein klarer Satz, um zielgenau in die richtige Richtung zu starten.

 2. Schritt: Inhalte sind der Schlüssel

Wie der Begriff Content-Plan es vermuten lässt, spielt der Content eine wichtige Rolle.

Sie sollten sich deshalb folgende Fragen stellen:

  • Welche Inhalte interessieren Ihre Zielgruppe?
  • Womit beschäftigt sich Ihre Zielgruppe?
  • Wonach sucht Ihre Zielgruppe in der Suchmaschine?
  • Welche Inhaltsformate mag Ihre Zielgruppe besonders gern?
  • Lies Ihre Zielgruppe gern Texte?
  • Schaut Ihre Zielgruppe lieber Videos?
  • Oder mag Ihre Zielgruppe Podcasts noch lieber?

Viele Fragen.

Keine Angst. Wir klären alle Punkte Schritt für Schritt.

Ich rate dringend davon ab, einfach blind Inhalte zu erzeugen. Ich habe Unternehmensblogs gesehen, in denen Hunderte von Inhalten veröffentlicht wurden. Inhalte, die keine Sichtbarkeit erzeugt haben.

Inhalte, die keinen Traffic generiert haben. Inhalte, die viel Zeit (also auch Geld) gekostet haben und dem Unternehmen unterm Strich nichts gebracht haben.

Mein Tipp: Gehen Sie gezielt vor.

Am Anfang jeder Content-Marketing-Strategie (die die Basis für den Content-Plan ist) steht immer eine analytisch-scharfe Recherche Ihrer Content-Potenziale.

analyse-potenziale-content-marketing

2.1. Wie finde ich die richtigen Inhalte für meinen Content-Markting-Plan?

Wenn ich Unternehmen bei der Erstellung eines Content-Plans begleite, dann führe ich im ersten Step sehr intensive Gespräche über mögliche Inhalte, Begriffe, Themenbereiche und so weiter.

Im nächsten Step analysiere ich mit Tools wie dem KWFinder, Long Tail Pro und ahrefs, welche konkreten Suchanfragen aktuell im Netz zu den Themenbereichen und Begriffen existieren.

Die Idee dahinter: Menschen sind jeden Tag in der Suchmaschine unterwegs, um Inhalte zu suchen. Sie sind also bereits auf einer Customer-Journey.

Mit einer Antwort auf eine Suchanfrage können wir Nutzer also direkt erreichen. So funktioniert Inbound-Marketing. Menschen kommen von selbst zu Unternehmen.

Vorausgesetzt die bereitgestellten Inhalte treffen die Suchintention und schenken Mehrwerte.

Hier ein Blick in den KWFinder, damit Sie sehen, wie eine Keywordrecherche aussehen kann:

keywordrecherche-content-marketing-plan

Zusätzlich nutze ich einen zweiten Weg, um wertvolle Inhalte zu identifizieren.

Ich untersuche den Content der Top-Konkurrenten mit ahrefs.

Sie glauben gar nicht, wie viele großartige Inhaltsideen ich mit Kunden so schon entwickelt habe.

Man kann genau sehen, zu welchen Keywords die Konkurrenz rankt und was man selbst noch besser machen kann.

konkurrenz-recherche-content-marketing

Darüber hinaus können Sie anhand der gesammelten Keywords bereits innerhalb der Keywordrecherche schlussfolgern, welche Inhaltsformate Sie im Rahmen Ihres Content-Marketing-Plans spielen sollten.

Wie geht das?

Ganz einfach.

Sie schauen sich zu den relevanten Keywords einfach die Top-Suchergebnisse an. Google rankt Inhalte dann besonders gut, wenn sie die Suchintention bestmöglich treffen. Das lässt sich zum Beispiel an den Nutzersignalen ablesen.

Wenn in den Top-Suchergebnisse also ausschließlich Blogtexte positioniert sind, dann ist diese Information wichtig für Ihren Content-Marketing-Plan.

Wenn in den Suchergebnissen Content rankt, der sowohl Texte als auch Videos und Downloads enthält, dann müssen Sie diese Inhaltsformate auch spielen, um erfolgreich zu ranken.

Die Idee dahinter ist simpel: Die Suchmaschine möchte den Nutzern ein möglichst ganzheitliches Ergebnis präsentieren.

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In einigen Nischen reicht manchmal sogar das Setzen von zwei externen Links, um das Ranking deutlich zu verbessern.

Wenn Sie das Thema interessiert, dann empfehle ich Ihnen meinen Beitrag:

Google-Ranking verbessern: machen 2 externe Links den Unterschied?

Im Ergebnis von Schritt 2 haben Sie nun eine ganze Liste von Keywords gesammelt, die Sie zukünftig besetzen wollen.

Diese Keywords tragen Sie in einer simplen Excel-Liste zusammen.

keywords-sammeln-excel-tabelle

3. Schritt: klare Zuständigkeiten, To-dos und realistische Deadlines

Legen Sie nicht einfach blind fest, wir machen 3 Artikel pro Woche.

Fragen Sie sich: Wer kann die Aufgaben zur Erstellung von Content-Pieces übernehmen und welche Zeitfenster kann er/sie sich dafür jede Woche einrichten?

Und bleiben sie realistisch in der Zeitplanung. Ein Blogbeitrag zum Beispiel ist nicht an einem halben Tag geschrieben.

Gute Blogbeiträge dauern nach meiner Erfahrung mindestens zwei bis drei Tage. Große Beiträge brauchen auch gern mal eine Woche.

Außerdem geht es nicht nur um den Text, sondern auch darum, eine fundierte Recherche zu machen, topaktuelle Informationen zu nutzen, Bilder und Grafiken zu erstellen und das alles am Ende inklusive Links und Co. in eine Content-Management-System (CMS) einzupflegen.

Natürlich unter Beachtung von SEO-Aspekten wie H-Strukturen, Zwischenüberschriften-Strukturen, interne und externe Links, optimierte Bildtitel, SERP-Snippet und so weiter.

Mein Tipp an alle Content-Kreatoren, die wirklich effektiv arbeiten wollen: Blocken Sie sich fortlaufende Schreib-Termine in Ihrem Tagesplan. Zum Beispiel: jeden Freitag von 8:00 bis 16:00 Uhr.

In dieser Zeit sind Sie nicht erreichbar. In dieser Zeit existieren nur Sie und Ihr Thema. Deep Work. Punkt.

Im Ergebnis von Schritt 3 können Sie nun also alle Beteiligten mit ihrem verfügbaren (festen) Zeitrahmen benennen.

Auf Ihrem Zettel oder in Ihrem Word-Dokument könnte nun Folgendes stehen:

content-kreatoren-beispiel-liste

Klingt das nicht nach einem großartigen Plan? 😊

Das ist natürlich nur ein skizzenhaftes Beispiel, um Ihnen das Ineinandergreifen von Prozessen zu verdeutlichen. In der Realität sind noch viele weitere Details denkbar.

Je besser dieses System läuft, desto schlagkräftiger wird auch Ihr Content-Marketing werden.

Merken Sie sich: Erfolgreiches Content-Marketing (nach Plan) ist Team-Sport. Wenn Sie alle Tätigkeiten auf einer Person abladen, dann wird das nicht lange funktionieren.

Ein Tipp: Wenn Ihnen die Zeitfenster später in der Praxis zu eng erscheinen, müssen Sie unbedingt nachsteuern. Zu viel zeitlicher Druck wirkt sich negativ auf die Qualität des Contents aus.

Das führt wiederum zu einer schlechteren Performance, weniger Sichtbarkeit, weniger Traffic und so weiter.

Es gilt: Lieber einen hochwertigen Beitrag alle zwei Wochen (oder einmal im Monat) als zwei schluderige Beiträge pro Woche. Qualität ist das A und O.

4. Schritt: Hier kommt Ihr Content-Marketing-Plan

Nachdem wir nun in Schritt 1 Ihren Fokus geschärft haben, in Schritt 2 Content-Potenziale anvisiert habe und in Schritt 3 die Zuständigkeiten sowie realistische Zeitfenster festgelegt haben, kommen wir nun zur schriftlichen Fixierung Ihres Content-Marketing-Plans.

Und das ist kein Hexenwerk.

Sie können natürlich auf ein umfangreiches Angebot an kostenfreien und kostenpflichtigen Software-Tools und Apps zugreifen.

Sie können aber auch einfach Excel nutzen.

Hier mal ein Beispiel für einen ganz einfachen aber sehr wirksamen Content-Marketing-Plan, der Ihnen sofort glasklar die To-dos, die Zuständigkeiten und die Deadlines zeigt. 

content-marketing-plan-beispiel-einfach

Mein gut gemeinter Tipp: Lassen Sie sich im ersten Schritt keine teuren Tools oder Apps aufschwatzen. 

Ich arbeite seit Jahren schon erfolgreich mit Word und Excel. 

Machen Sie sich klar: Es geht bei einem Content-Marketing-Plan um einen schnellen Überblick. 

Ziel ist es nicht, stundenlang in Content-Plan-Anwendungen zu surfen, sondern den Content schnell „auf die Straße“ zu bringen. 

 

Next Steps: Wie geht es weiter, wenn ich einen Content-Marketing-Plan habe?

Wenn Sie nach meiner Anleitung vorgehen, dann halten Sie nun Ihren eigenen Content-Plan in den Händen.

Doch es geht noch weiter. 

Um erfolgreich durchzustarten sollten Sie folgende Punkte bedenken:

  • die Optimierung Ihres Blogs bzw. Webauftritts, um schnell und problemlos erreichbar zu sein
  • die Erstellung von Textbriefings mit SEO-Aspekten
  • das Monitoring und die Erfolgsmessung von Beiträgen
  • die regelmäßige Weiteroptimierung (Evergreen-Ansatz) Ihrer Inhalte (Ihre Konkurrenz schläft nicht)


Brauchen Sie Hilfe?

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine gute Einführung und einen einfachen Überblick über das Thema Content-Plan schenken.

Wenn Sie Fragen haben, dann können Sie mich jederzeit direkt erreichen.

Selbstverständlich helfen wir Ihnen gern bei der Erstellung Ihres Plans und aller wichtigen Details drum herum. 

Darin haben wir eine Menge Erfahrung. 😊

Ich freue mich, von Ihnen zu hören.