Gute Blogartikel wirken leichtfüßig und fesselnd. Es macht Spaß, sie zu lesen. Die Inhalte tanzen greifbar und farbenfroh auf der Leinwand unseres Kopfkinos. So etwas möchte Sie auch können? Oder ist es vielleicht besser, einen begabten Texter zu engagieren, der Ihre Inhalte in kreativer Weise in den Kopf Ihrer Zielgruppe bringt? Und was gilt es zu beachten, um Blogartikel erfolgreich zu machen?

Blockartikel schreiben mit Wow-Effekt

Gut geschriebene Blogartikel mit Mehrwert entfalten Wirkung. Aber nicht zufällig. Die Voraussetzung ist Können.

Sie denken bei gut geschriebenen Blogartikeln vielleicht sofort an:

  • Ein gutes Gefühl für Sprache
  • Kreative Wege des Erzählens
  • Empathie mit der Zielgruppe
  • Eine Priese wortspielerische Begabung

Und ja, das gehört alles dazu, ABER nicht im ersten Schritt. Die Arbeit für erfolgreiche Blogartikel beginnt mit ganz anderen Fragen. Fragen, die dem Schreiben vorausgehen. Fragen, die folgendermaßen lauten könnten:

  • Wonach sucht meine Zielgruppe (in der Suchmaschine) eigentlich?
  • Welche Leere oder Unvollständigkeit möchte meine Zielgruppe füllen?
  • Nach welchem Zustand strebt meine Zielgruppe?
  • Nach welchen Mehrwerten strebt meine Zielgruppe?
  • Was braucht meine Zielgruppe wozu?

Nun könnten Sie entgegnen: Aber warum ist es wichtig mir solche Fragen zu stellen? Kann ich nicht einfach zu allen möglichen Themen, in denen ich eine Expertise habe, einfach einen Blogartikel schreiben?

Meine etwas vorlaute aber nett gemeinte Antwort: Das können Sie gern tun. Wirtschaftlich und zielorientiert ist das aber nicht.

Fragen Sie sich:

  1. Möchte ich Zeit und Ressourcen in 20 Blogartikel investieren, die vielleicht ins Leere zielen, weil Sie die Wünsche, Bedürfnisse und aktuellen Fragen meine Zielgruppe nicht beantworten?
  2. Oder möchte ich 3 zielgenaue Blogartikel auf Basis einer detaillierten Analyse von Suchanfragen und passenden Keywords (Nischen-Keywords), die aufgrund ihrer Relevanz und Optimierung gute Plätze in der Suchmaschine einnehmen, Traffic generieren und mir perspektivisch Leads und Aufträge einbringen können?

1. Blogartikel schreiben: nach potenziellen Gold-Themen graben

Der erste Schritt bei der Entwicklung von Blogartikeln ist bei uns immer ein konzentriertes (und gemütliches) Kickoff-Meeting im ablenkungsfreien Raum.

Wir betreuen im Bereich Content-Marketing Kunden aus verschiedenen Bereichen mit teils sehr fachspezifischen Themen. Darunter Fachanwälte, Fachärzte, Experten für Industrie-Anlagen oder Design-Agenturen.

Im Kickoff-Meeting finden wir heraus, wo Ihre Expertise liegt, welche Leistungen und Produkte Sie anbieten, welchen Themenfelder Sie inhaltlich (zum Beispiel mit Blogartikeln) besetzen können. Welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat. Wie Sie Ihrer Zielgruppe konkret helfen. Und so weiter.

So entsteht eine Themen-Clowd. Sie wird im nächsten Schritt die Basis für unsere Analyse von relevanten Hauptkeywords, Suchphrasen und Suchintentionen sein.

Dazu gleich mehr.

Sie sehen ein Beispiel für eine Themen Clowd, die Ihnen hilft, die zentralen Themen für eigene Blogtexte zu finden
Hier ein Beispiel für eine ganz einfache Themen-Clowd, die Ihnen hilft, alle zentralen Themenfelder schnell und übersichtlich festzuhalten. Sie können eine Themen-Clowd auf ein Whiteboard schreiben oder auf einen großen Bogen Papier oder auf viele Schnipsel, die Sie dann zusammenkleben.


Sie fragen: Wie kann ich eine Themen-Clowd für Blogartikel selbst erstellen?

Hier mein Tipp, wie Sie unternehmensintern auf inhaltliche Goldadern stoßen können:

  1. Brainstormen Sie mit Ihrer Marketing-Abteilung, um herauszubekommen, welche Antworten, Informationen und Bedürfnisse Ihre Zielgruppe braucht.
  2. Interviewen Sie Ihr Vertriebsteam, um herauszubekommen, welche Probleme Ihre Kunden konkret artikulieren.
  3. Surfen Sie durch Blogartikel von Konkurrenz-Websites, um ein erstes Gefühl für relevante Themen zu finden. 

2. Blogartikel schreiben: Analysetools als Content-Kompass

Im zweiten Schritt starten wir auf Basis der Themen-Cloud die Analyse mit unseren Tools. Welche Tools ich gern nutze, erfahren Sie gleich.

Ich möchte Ihnen erst kurz skizzieren, warum Analysetools bei der Themenfindung von Blogartikeln so toll sind. Und zwar deshalb, weil sie eine Potenzialanalyse von relevanten Suchfragen und Hauptkeywords möglich machen, noch bevor wir (oder Sie) mit dem Schreiben eines Blogartikels beginnen.

Der Vorteil: Wir sehen aufgrund von konkreten Suchvolumina zum Beispiel schnell, ob es sich lohnt, ein Thema im Rahmen eines Blogbeitrags zu spielen.

Analysetools für erfolgreiche Blogtexte
Analysetools sind ein wichtiger Grundstein für das Schreiben von erfolgreichen Blogartikeln. Tools helfen, Zeit und Ressourcen in der Erstellung von Blogtexten zielgerichtet zu steuern.

 

Es wäre sehr schade, wenn Sie unter Einsatz von viel Zeit und kreativer Energie einen großartigen und vielschichtigen Blogartikel schreiben, den dann niemand klickt, weil das tatsächliche Suchvolumen gegen null geht.

Und nun Butter zu den Fischen: Was können wir konkret analysieren?

Wir können:

  • Keywords, konkrete Suchfragen und Suchintentionen zu Themenbereichen analysieren
  • Nischenkeywords zu ganz speziellen Suchanfragen analysieren
  • Monatliche Suchvolumina ermitteln, um eine Priorisierung vorzunehmen
  • Neue Potenziale ermitteln, indem wir ähnliche Suchanfragen herausfiltern

Im Ergebnis zeigen wir Ihnen genau, zu welchen Suchanfragen und Keywords Sie Blogartikel schreiben können und sollten. Doch damit nicht genug. Aufgrund einer intensiven Konkurrenzanalyse der bestplatzierten Blogtexte zum jeweiligen Keyword können wir Ihnen bereits jetzt sagen, welche Struktur Ihr Blogartikel haben sollte.

Wir können Ihnen zum Beispiel sagen:

  • Wie lang Ihr Blogartikel mindestens sein sollte
  • Welche konkreten Fragen innerhalb Ihres Blogbeitrags beantwortet werden sollten
  • Wie viele Überschriften und Unterüberschriften Ihr Blogtext haben sollte
  • Wie viele Listen Ihr Blogartikel enthalten sollte
  • Welches Bildmaterial Ihr Blogbeitrag haben sollte

All diese Elemente und noch einige mehr beeinflussen den Erfolg eines Blogartikels in der Suchmaschine.

Und wie bekommen wir das heraus?

Durch eine detaillierte Konkurrenzanalyse können wir sagen, welche inhaltlichen und strukturellen Aspekte Ihr Blogartikel unbedingt enthalten sollte. Denn diese Aspekte werden von den Konkurrenten in den Top-Blogbeiträgen zu der jeweiligen Suchanfrage abgedeckt. Wichtig: Um die Konkurrenz zu übertrumpfen, müssen Sie darüber hinaus neue und eigenen Aspekte in den Blogartikel einbringen.

Sie fragen: Kann ich eine detaillierte Content-Analyse für meine Blogartikel auch selbst machen?

Wenn Sie einen SEO-Experten im Haus haben, ja. Wenn Sie keine unternehmensinternen Ressourcen in dieser Art haben, dann empfehlen wir, die Analyse für das Schreiben der Blogartikel auszulagern. Die Einarbeitung in die zentralen Analysetools ist nämlich mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Zudem ist der Markt an Analysetools sehr groß und kann auf den ersten Blick überfordern.

Sie wünschen sich trotzdem einen Tipp von mir?

Ich empfehle im Bereich der Analyse von Keywords, konkreten Suchanfragen und Suchvolumen folgende Tools, die ich in meiner täglichen Arbeit als SEO-Texter gern nutze. Einige sind kostenfrei, andere sind mit einem kostenpflichtigen Abo verbunden.

  1. Google-Keyword-Planer
  2. Google Trends
  3. Google Suggest
  4. Ubersuggest
  5. KWFinder
  6. Keywordtool.io
  7. Long Tail Pro
  8. Ahrefs

3. Blogartikel schreiben: ran an die Worte

In Schritt 1 haben wir nach potenziellen Gold-Themen für Ihre Blogartikel gegraben. In Schritt 2 haben wir mit Analysetools eine detaillierte Keywordrecherche gemacht und die inhaltliche Struktur des neuen Blogbeitrags erstellt. Nun, in Schritt 3 beginnt das eigentliche Schreiben des Blogartikels. 

Blogtexter wichtige Eigenschaften

Dazu benötigen Sie einen guten Texter. Er sorgt für den textlichen Feinschliff. Wichtig: Der ideale Texter (für Ihre Blogartikel) sollte neben einem guten sprachlichen Gefühl auch Empathie für Ihre Zielgruppe besitzen. Das befähigt ihn, sich auf kreative Weise in das Denken Ihrer Leser hineinzuversetzen. So kann ein guter Texter die Inhalte sprachlich passend und wirksam in einem Blogartikel präsentieren. 

Bedenken Sie: Je nach Zielgruppe ist eine andere Ansprache notwendig. Ein Blogartikel einer Anwaltskanzlei sollte nicht mit „Jo, was geht ab?!“ beginnen. Zugegen, das Beispiel ist etwas extrem. Ich denke, Sie wissen was ich meine.

Ein weiterer Tipp: Lassen Sie Ihre Blogartikel auf Rechtschreibfehler gegenlesen. Denn Rechtschreibfehler sind nicht nur unsexy, sie geben Ihrem Blogartikel auch einen unsauberen Rahmen.

Neben der Gestaltung der Sprache ist auch die äußere Struktur eines Blogartikels ein wichtiger Schlüssel zum Leser. Hier ist meine Empfehlung, wie Sie Ihre Blogbeiträge strukturieren können:

  • eine starke Headline
  • eine kurze und knackige Einleitung
  • ein gut strukturierter Hauptteil
    • übersichtliche Abschnitte
    • kurze und gut verständliche Sätze
    • ohne Verschachtelungen
    • mit passenden Überschriften und Unterüberschriften zum schnellen Überfliegen des Textes
    • weiterführende interne und externe Links
    • passende Bilder, Videos und Grafiken
  • eine Zusammenfassung (Fazit)
  • eine Handlungsaufforderung am Ende (Call-to-Action)
struktur-blogtexte-empfehlung
Die Grafik soll Ihnen helfen, schnell die Grundstruktur von Blogtexten zu verstehen. Wichtig für den Hinterkopf: Auch innerhalb der dargestellten Strukturteile (Headline, Einleitung, Hauptteil, Fazit und Aktivierung) gibt es weitere Strukturierungsmöglichkeiten. So kann zum Beispiel der Hauptteil mit Zwischenüberschriften, knackigen Absätzen und Bildern strukturiert und aufgewertet werden. Das Ergebnis: Ihr Besucher hat ein besseres Leseerlebnis.

 

Oft werde ich als Texter gefragt: 

Wie lang sollte ein Blogartikel sein? 

Soll mein Blogartikel 1.000 Wörter umfassen?

Oder reicht es, wenn ich 350 Wörter schreibe?

Die Verunsicherung entsteht meiner Meinung nach, weil als Antwort im Internet viele verschiedene Richtwerte kursieren. Dabei wird oft etwas Entscheidendes vergessen: eine genaue Konkurrenzanalyse.

Denn: Bei erfolgreichen Blogartikeln kommt es nicht zwangsläufig auf die Länge an.

Diese Aussage ist Ihnen zu allgemein?

Ich erkläre Ihnen, was ich meine: Die ideale Länge eines Blogartikels richtet sich immer auch nach der jeweiligen Konkurrenz.

Warum?

Um einen erfolgreichen Blogartikel zu schreiben, der gut performt, sollte er das Thema qualitativ hochwertiger und umfangreicher behandelt als die Beiträge der Konkurrenz. Erst dann bietet Ihr Blogartikel dem Leser einen höheren Mehrwert.

Und auch Google erkennt dieses Qualitätsplus gegenüber der Konkurrenz.

Ergo: Ihr Blogartikel muss inhaltlich reichhaltiger sein als die Blogbeiträge der Konkurrenz. Das bringt automatisch eine bestimmte Wortzahl mit sich. Pauschale Vorab-Aussagen in Bezug auf die Wortzahl sind hingegen nicht zielführend. 

Mein Tipp: Schauen Sie sich genau an, was Ihre Konkurrenz schreibt und machen Sie es noch besser und detaillierter. Geben Sie zusätzlich Tipps, die sonst kein anderer gibt. Berichten Sie aus Ihrer Erfahrung.  

Um ein Qualitätsplus gegenüber der Konkurrenz zu erreichen, optimiere ich Blogartikel mit dem Verfahren des Information Retrieval. So kann ich im Spiegel der Konkurrenz ganz genau sehen, welche inhaltlichen Punkte noch weiter intensiviert werden sollten, wo mein Text im Vergleich steht und welche neuen Aspekte ich einbringen kann und sollte.

Mit diesem Verfahren generieren wir über Blogartikel Leads für unsere Kunden, die ihnen sehr lukrative Aufträge bescheren. So konnte zum Beispiel kürzlich ein Kunde von uns einen fünfstelligen Auftrag über einen Blogbeitrag generieren.

Gezielt eingeschossene Blogtexte treffen mitunter voll ins Schwarze. Und das sollten Ihre Blogartikel auch.

Brauchen Sie dabei Unterstützung? Dann Schreiben Sie mir einfach.

Es wird großartig!

4. Blogartikel schreiben: Reichweite steigern

Um einen Blogartikel noch erfolgreichen zu machen, empfehlen wir unseren Kunden immer eine zusätzliche Verbreitung über weitere Kanäle. Das kann ein Pushen von Blogbeiträgen über bezahlte Suchmaschinenwerbung mit AdWords sein.

Oder das zielgruppengenaue ausspielen von Blogartikeln in sozialen Netzwerken wie Facebook. Bei Fachartikeln empfiehlt sich eine gezielte Weiterverbreitung des Blog-Contents in Business-Netzwerken wie LinkedIn oder Xing. Aber auch Instagram und Pinterest sind interessante Netzwerke, um Blogartikel zu streuen (wenn es thematisch passt).

Die Grafik zeigt ihnen, wie sie Blogartikel über bezahlte Werbung in Adwords und sozialen Netzwerken an ihre Zielgruppe verbreiten können.

Im Rahmen einer Social-Media-Beratung können wir gern den für Ihren Content idealen Kanal analysieren. Wir finden heraus, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält, wie groß sie ist und wie viel Sie investieren müssen, um Traffic gezielt auf Ihre Blogartikel zu lenken.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte Ihnen anhand unserer 4 Arbeitsschritte einen guten Überblick geben, was beim Schreiben von Blogartikeln wichtig ist.

Wenn Sie nach dieser Anleitung vorgehen, können Sie längerfristig zielgenauere Blogartikel schreiben, die besser auf die Wünsche und Fragen Ihrer Zielgruppe abzielen. Das wird Ihre Blogtexte längerfristig erfolgreicher machen.

Sie haben Fragen? Oder wünschen sich Unterstützung in der Entwicklung Ihrer Blogbeiträge? Schreiben Sie mir einfach.

Ich freue mich, von Ihnen zu hören.